Theaterwerkstatt   AllgäuPfeffer0
0
00
King Kongs Töchter

 

King Kong`s Töchter von Theresia Walser

         

 

Ein Altenheim – eine kleine vergessene Gesellschaft in der End – Station. Keine Sozialstudie...vielmehr die sich daraus ergebenden Grotesken, in denen jeder sein Recht auf Sehnsucht fordert.

King Kongs Töchter sind die dortigen Pflegerinnen. Drei junge Frauen, die an ihrem Beruf zweifeln, ein Beruf in dem letztlich nichts gelingt. “Da war mir wieder einmal klar, dass ich von nirgendwo her ein Lob erwarten kann...“ “und käme ein Lob aus der Hölle, wir würden es glatt ablehnen.“

Was die Pflegerinnen zu Ende bringen, soll glanzvoll sein. So wird der Tod zum Spiel und die Alten werden in ihrer Todesstunde zu großen Stars. „Sterben und sich selbst dabei noch ähnlich sein, das ist zuviel verlangt“. Gestorben wird jeweils an den Todestagen prominenter Vorbilder, wie Greta Garbo, Clark Gable oder wie diesmal Frau Tormann, als Mae West.

„Der Tod ist ein Termin“, sagen die Pflegerinnen „und wir sind die Chefdisponentinnen“.

Das Stück spielt in einer Nacht und beschreibt splitterhaft die schlaflose Unruhe der alten Bewohner. Doch mitten hinein stolpert ein junger Kerl – „Frisch-fleisch“ mit erotisierender Wirkung...

 

Das Stück der Tochter von Martin Walser wurde 1998 in Zürich uraufgeführt, war bei den Mühlheimer Theatertagen „Stücke 99“ dabei und erhielt in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ die Auszeichnung „Stück des Jahres 1999“

 

Fotos

 

 



Theaterwerkstatt AllgäuPfeffer    mueller.christoph@allgaeu.org / Tel: 0831 87836