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Hotel - zwei Welten

 

"Hotel zu den zwei Welten" von Eric-Emmanuel Schmitt

         

 

 

Eine Hotelhalle. Kein Eingang. Kein Ausgang. Nur ein Fahrstuhl. Aus dem Fahrstuhl kommt ein Mann an die Rezeption. Er ist verwirrt, kann sich an nichts erinnern, weiß nicht, wie er hierher gekommen ist. Die anderen Gäste kommen ihm seltsam vor. Sie sind alle sehr gesprächig und überhaupt nicht verwundert, erzählen Julien von ihren "letzten Erinnerungen", und irgendwann begreift er:
Das ist gar kein Hotel... Und doch ...

. . Die Zuschauer können sich auf interessante Bekanntschaften freuen. . .

Es erwartet Sie ein Theaterabend, der Herz und Sinne anspricht. .

Zum Autor:

Eric-Emmanuel Schmitt ist heute im In- und Ausland einer der meistgespielten Bühnenautoren Frankreichs, seine Stücke sind in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Spätestens seit der Verleihung des Publikumspreises des Deutschen Bücherpreises 2004 im März diesen Jahres für seine Erzählung „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ ist er auch in Deutschland kein Unbekannter mehr, zumal diese Geschichte nun auch – mit Omar Sharif großartig verfilmt – in den deutschen Kinos läuft

Eric-Emmanuel Schmitt, 1960 in Lyon geboren, studierte Musik und Philosophie.

Seit Beginn der 1990er Jahre arbeitet er als Romancier, Dramatiker und Autor für Theater, Film und Fernsehen. Für sein Bühnenwerk wurde er 2001 mit dem „Prix du Théâtre de l’Académie Française“ ausgezeichnet.

Sein erstes Erfolgsstück"Der Besucher" (1993) ermöglichte ihm, das Schreiben zum Hauptberuf zu machen. Es folgten u. a. "Der Freigeist" , "Enigma" (1996 uraufgeführt mit Alain Delon, 2003/2004 in Deutschland mit Claus Maria Brandauer und Mario Adorf) .

"Frédérick" (1998 für Jean-Paul Belmondo geschrieben).

Nominierung zum Prix Molière 1999: "Enigma" und "Der Freigeist"

Nominierung zum Prix Molière 2000: "Hotel zu den zwei Welten" - 7 mal u.a. für „Bester Theaterschriftsteller“ und „Bestes Theaterstück“

E.-E. Schmitt ist ein Meister der Kunst, komplizierte Gefüge einfach und doch wirkungsvoll darzustellen. Er hat eine hohe Begabung für geschickte, elegante Arrangements, simple aber berührende Symbolik und atemberaubende dramatische Wendungen.

"Mit "Hotel zu den zwei Welten" hat Schmitt den berühmten Vogel abgeschossen . . . Das Stück besticht durch Wortwitz und brillante Dialoge. Ungeheuer locker wird die Geschichte erzählt, die sich doch auch mit schwierigen Themen beschäftigt, wie der Sinnfrage des Lebens oder der Frage nach Werten im Allgemeinen aufwirft 

„Im Grunde liegt das Glück auf der flachen Hand. Es reicht, bewegungslos zu bleiben, gedächtnislos, alles zu vergessen, was gestern war und morgen sein wird. Wenn es einem gelingt, sich ganz klein zu machen, bescheiden zu bleiben, sich in das Heute hineinzukuscheln, wie in einen Sessel am Fenster, dann kann man das ganze Universum genießen. Ein großes Glück besteht nur aus ganz kleinen Dingen.“   (Magier)

 

Fotos

 

 



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